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Software-Integration

Kontoauszüge für Steuerberater: Batch- und DATEV-Workflow

Kontoauszüge für Steuerberater im Kanzlei-Workflow: PDF zu CSV mit KontoCSV und strukturierter Import in DATEV.

KontoCSV Team
9 Min. Lesezeit
März 2026
Steuerberater
Batch
DATEV

In Kanzleien ist der Engpass selten der eigentliche Import, sondern die vorgelagerte Aufbereitung der PDF-Kontoauszüge aus verschiedenen Mandantenkonten.

Ein sauberer Batch-Workflow mit einheitlichen Exportprofilen reduziert Nacharbeit, beschleunigt Monatsabschlüsse und schafft reproduzierbare Datenqualität.

Kurz zusammengefasst:

  • PDF-Kontoauszüge sind meist die stabilste Quelle für konsistente Imports.
  • Der strukturierte Workflow reduziert manuelle Nacharbeit bei wiederkehrenden Läufen.
  • CSV, Excel, DATEV und Lexware lassen sich im gleichen Prozess bedienen.

3 Methoden im Überblick

KontoCSV

PDF-zu-CSV mit klarer Feldstruktur für wiederholbare Imports.

Typisch ~30 Sek. pro Seite

Online-Banking Export

Nativ und kostenlos, aber je nach Zeitraum/Layout eingeschränkt.

Typisch ~10 Min.

Manuelle Erfassung

Für Ausnahmefälle nutzbar, aber bei mehreren Seiten fehleranfällig.

Typisch ~5 Min. pro Seite

Methode 1: KontoCSV (Empfohlen)

Vorteile
  • Automatische Erkennung banktypischer PDF-Strukturen
  • Einheitliche Spaltenstruktur für wiederkehrende Monatsläufe
  • Profilwahl für CSV, Excel, DATEV und Lexware
  • Weniger manuelle Korrekturen in Folgeprozessen
Zu beachten
  • Für beste Ergebnisse die Original-PDFs verwenden
  • Bei Mischwährungen Zielprofil bewusst auswählen
  • Vor finalem Import kurze Plausibilitätsprüfung einplanen

Methode 2: Export im Online-Banking

Typischer Ablauf:

  1. Im Online-Banking anmelden und Konto öffnen
  2. Zeitraum festlegen und Exportbereich aufrufen
  3. Datei exportieren und Struktur im Zielsystem prüfen

Nativ exportierte Dateien sind nicht immer für jeden Zeitraum und jede Auszugsvariante identisch. Für stabile Workflows mit PDF-Quellen ist ein standardisierter PDF-zu-CSV-Prozess häufig robuster.

Methode 3: Manuelle Erfassung

Manuelle Übertragung ist bei Einzelbelegen möglich, skaliert aber schlecht. Mit jeder zusätzlichen Seite steigt das Risiko für Fehler bei Datum, Vorzeichen, Betrag und Saldenlogik.

Methodenvergleich

KontoCSV

Schnell, konsistent, gut für wiederkehrende Prozesse.

Banking-Export

Kostenlos, aber häufig mit Format- und Zeitraumbeschränkungen.

Manuell

Nur für kleine Ausnahmen, nicht für laufende Buchhaltung geeignet.

Schritt-für-Schritt mit KontoCSV

1. Mandantenunterlagen sammeln

PDF-Kontoauszüge je Mandant und Zeitraum gebündelt bereitstellen und klar benennen.

2. In KontoCSV konvertieren

PDF-Dateien hochladen, passendes Zielprofil wählen (z. B. DATEV) und Exporte erzeugen.

3. Import in DATEV vorbereiten

Dateien pro Mandant importieren und Feldzuordnung einmalig standardisieren.

4. Abgleich und Freigabe

Summen/Salden stichprobenartig prüfen und Importlauf für den Folgemonat als Vorlage verwenden.

Besonderheiten & Best Practices

Empfohlene Praxis für stabile Imports:

  • Dateien pro Zeitraum konsistent benennen (z. B. Konto_YYYY-MM).
  • Vor dem Finalimport Datum, Betrag, Vorzeichen und Saldo stichprobenartig prüfen.
  • Für wiederkehrende Läufe immer dasselbe Zielprofil verwenden.
Zusätzliche Hinweise
  • Pro Mandant einheitliche Ordner- und Dateinamenschemata verwenden.
  • Bei wiederkehrenden Imports feste DATEV-Profile speichern.
  • Abweichungen immer zuerst auf fehlende Seiten oder falsche Zeiträume prüfen.

Häufige Fragen

Eignet sich der Workflow für mehrere Mandanten parallel?

Ja. Mit klarer Dateistruktur und festen Profilen lässt sich der Prozess sauber parallelisieren.

Kann ich nur mit PDF-Kontoauszügen arbeiten?

Ja. KontoCSV ist auf PDF-Kontoauszüge ausgelegt und erstellt strukturierte Exportdateien für den Import.

Welche Zielformate stehen zur Verfügung?

CSV, Excel, DATEV und Lexware.

Wie reduziere ich manuelle Nacharbeit am stärksten?

Durch feste Profile, standardisierte Dateinamen und einen wiederholbaren Monatsprozess.

Fazit

Für PDF-Kontoauszüge ist ein standardisierter Workflow mit klarer Feldstruktur in der Praxis meist die verlässlichste Variante.

Damit werden wiederkehrende Monats- und Quartalsimporte deutlich planbarer als bei rein manueller Erfassung oder wechselnden Einzel-Exporten.

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